Stromberg: Freudental, Hohenhaslach, Pfeiferhütte (W3K Tour 15)

 

NaturparkLogoIm Wanderführer Wander3Klang ist mit Tour 15 eine Rundwanderung um Freudental beschrieben. Die 15 km lange Tour verläuft über den Teufelsberg zum Schönenberg und zur Pfeiferhütte. Die Highlights der Tour sind die Ausblicke vom Teufelsberg und vom Schönenberg. Bekannt sind auch die Pfeiferhütte und das Stutendenkmal in Freudental. Der Wanderweg verläuft auf befestigten Wegen.

Freudental liegt am Ostrand des Strombergs zum Neckarbecken in der oberen Talmulde des Zuflusses Steinbach der untersten linken Enz. Freudental ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Stromberg im Bereich Württembergisch Unterland des Weinbaugebietes Württemberg gehören und liegt an der Württemberger Weinstraße.

Eine Besonderheit in Freudental ist das Grävenitzsche Schloss. Das Grävenitzsche Schloss wurde 1729 durch Paolo Retti für Wilhelmine von Grävenitz erbaut. Das 1816 erweiterte Schloss wurde bis 1903 von der württembergischen Hofkammer genutzt und war danach u. a. als Lazarett, Lungensanatorium und Altersheim in Gebrauch. Die Anlage, die auch einen großen Schlossgarten umfasst, befindet sich seit 2007 in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Die ev. Kirche in Freudental geht auf eine alte Marienkapelle zurück und wurde in ihrer heutigen Form 1686 errichtet. Die Kirche besitzt eine Glocke aus dem 13. Jh., die zu den ältesten Glocken des Landkreises Ludwigsburg zählt.

Der jüdische Friedhof wurde von 1811 bis 1970 für Bestattungen genutzt. Zuvor war seit 1723 der jüdische Friedhof im Alleenfeld der Bestattungsplatz der jüdischen Gemeinde. Das Altertum (auf Bönnigheimer Markung) ist ein aus flachen Steinen aufgeschichteter Rundbau, der dem württembergischen König als Jagdstand diente.

Das so genannte Stutendenkmal ist der Grabstein für das Leibpferd Helene des württembergischen Königs Friedrich. Es befindet sich westlich des Ortes am Stutenweg.

Wegstrecke:
Freudental - Parkplatz Birkenwald - Pizzaria Panorama - Schönenberg - Teufelsberg - Lange Steige - Steinberg - Kelch der Dankbarkeit und Hoffnung - Hohenhaslach - Bronnhälde - Spitalwaldweg - Saukopfweg - Saukopf - Pfeiferhütte - Alterum-Weg - Königssitz - Altertum - Freudentaler Weg - Jüdischer Friedhof - Stutendenkmal - Freudental - Bachstraße - Katholische Kirche - Schlosspark - Schloss Freudental - Amselweg - Greutherweg - Am Birkenwald - Parkplatz

Schwarzwald Nord: Vier-Burgen-Weg

 

Vier-Burgen-WegDer Vier-Burgen-Weg in Pfalzgrafenweiler zählt zu den schönsten Rundwanderungen im Weiler Wald im Naturpark Schwarzwald Nord. Der ca. 14 km lange Wanderweg verbindet die Burgruinen Vörbach, Mantelberg, Rüdenberg und die Pfalzgrafenweiler Burg miteinander. Die Gegend um Pfalzgrafenweiler gehört in historischer Hinsicht zu den bedeutendsten des Kreises Freudenstadt. Auf engstem Raum an der Westseite des Waldachtales und beim Ort Pfalzgrafenweiler sind vier mittelalterliche Burgen nachgewiesen, für deren Errichtung und Funktion es bislang keine hinreichende Erklärung gibt. Startpunkt der Wandertour in Pfalzgrafenweiler ist die Infotafel „Vier-Burgen-Weg“ bei der Bushaltestelle ZOB in der Burgstraße. Die Infotafel informiert über den Streckenverlauf. Der Vier-Burgen-Weg ist im Uhrzeigersinn beschildert. Als Motiv für das Markierungszeichen wurde die Ruine Mantelberg gewählt.

Der Wanderweg führt zu folgenden (Burg-)ruinen:

Ruine Vörbach mit Nördlinger Hütte

1906 erbaute der Schwarzwaldverein auf einem Turmstumpf der Umfassungsmauer eine Rast- und Schutzhütte und benannte sie nach dem Gründungsvorsitzenden. Es sind nur noch wenige Mauerreste auf einem Kamm über dem Waldachtal erkennbar.

Ruine Mantelberg

Die Ruine ist eines der stattlichsten Kulturdenkmäler des Landkreises. Sie wurde um 1250 erbaut, 1525 beim Bauernaufstand durch Brand zerstört und nicht wieder aufgebaut. Der über 30 Meter hohe Turm ist seit der Renovierung 1973/74 über eine Wendeltreppe begehbar und wird als Aussichtsturm genutzt.

Ruine Rüdenberg

Die Burg wird erstmals 1346 schriftlich erwähnt und bereits 1499 als Burgstall aufgeführt, was eine teilweise Zerstörung nahelegt. Die ehem. Turmburg ist im Wald versteckt, auf einer Bergecke zwischen den Tälern der Waldach und des Weiherbaches.

Pfalzgrafenweiler Burg

Der Ort Pfalzgrafenweiler verdankt seine erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1165 der Eroberung und Zerstörung der Pfalzgrafenweiler Burg. Der ursprüngliche Ortsname ist Weiler, später wurde er nach seinen Besitzern, den Pfalzgrafen von Tübingen, in Pfalzgrafenweiler umbenannt. Nur ein Graben mit Wiesenhügel, auf dem Kühe grasen, weist heute noch auf die Pfalzgrafenweiler Burg hin. Am 24. April 1798 brach über Pfalzgrafenweiler die größte Katastrophe seiner Geschichte herein. Ein Großbrand legte nahezu das ganze Dorf in Schutt und Asche. Zum Wiederaufbau der Häuser bekamen die Bewohner die Erlaubnis, Bausteine von den verlassenen Schlössern und Ruinen der Umgebung zu holen. Wäre dieser Brand nicht gewesen, stünde die Pfalzgrafenweiler Burg, wie auch die Burg Vörbach, heute sicher in einem ganz anderen Zustand da.

Wegstrecke:
Pfalzgrafenweiler - Marktplatz - Ruine Vörbach - Nördlinger Hütte - Schlosswiese - Silberbrünnle - Müllerweg - Ruine Mantelberg - Bösinger Wasserhäusle - Kohläcker - Neu-Nuifra - Kirschbäumlesweg - Gräfinweg - Alemannengräber - Spitalwaldweg - Feriensiedlung Oberwaldach - Ruine Rüdenberg - Blöcherweg - Salzbrunnenweg - Pfalzgrafenweiler Burg - Pfalzgrafenweiler Rathaus