Wandern auf der Schwäbischen Ostalb

OstalbMit Schwäbischer Ostalb ist der östliche Teil der Schwäbischen Alb gemeint – also eine Region zwischen der Linie Geislingen-Ulm und dem Nördlinger Ries. Im Westen schließt sich die Mittlere Schwäbische Alb an, im Osten kommen das Ries und die Fränkische Alb, nach Norden zu geht es ins Keuperland und im Süden bildet die Donau die Grenzlinie.

Die Schwäbischen Ostalb zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit und landschaftlichen Gegensätze aus. Sie ist wohl eingebettet zwischen Albhochfläche, Albtrauf und Albvorland und geprägt durch geologische Besonderheiten und einer bewegten Geschichte. Der Wanderer findet eine Region mit spannenden und abwechslungsreichen Ausflugszielen, kulturellen Highlights und einem gut ausgebauten Rad- und Wanderwegenetz. Die Schwäbische Ostalb ist eine Kulturlandschaft und gleichzeitig eine Region zur aktiven Erholung. Zur Schwäbischen Ostalb gehören die Städte und Gemeinden:

Aalen, Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Bopfingen, Ellenberg, Ellwangen, Hüttlingen, Jagstzell, Kirchheim am Ries, Lauchheim, Neresheim, Neuler, Oberkochen, Rainau, Riesbürg, Rosenberg, Stödtlen, Tannhausen, Unterschneidheim, Westhausen, Wört

Wandertouren in der Region Schwäbische Ostalb:
Geislingen R10: Rundwanderung über den Tegelberg ins Längental, 18 km
Geislingen R11: rund um die Geislinger Steige, 16 km
Geislingen R15: große Rundwanderung um Geislingen, 15 km
Aalen: Volkmarsberg, Kocherursprung, Oberkochen, 20 km
Nördlingen: Schäferweg, 20 km
Schwäbisch Gmünd: Kaltes Feld Weg, 15 km
Wandertouren rund um Bartholomä:

Das Wandern am Albuch und rund um Bartholomä hat in Verbindung mit der Natur und Geologie ein starkes Potential. Beim Projekt Wanderblume wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein acht gut ausgeschilderte Wandertouren mit insgesamt 170 km Länge zusammengefasst. In der Summe ergeben die acht Touren die Form einer Blüte und haben somit die Wanderblume geprägt.

Wanderblume Tour 1: „Orchideenweg“, 20 km
Der Orchideenweg führt über das nördliche Albuch, zum größten Teil auf den Gebietswanderwegen des Schwäbischen Albvereins. Die Strecke von insgesamt 20 km und 200 Höhenmetern kann durch die 3 km lange West-Ost-Verbindung, Lauterburg-Naturschutzgebiet Weiherwiesen, halbiert werden, die meisten Höhenunterschiede müssen auf der nördlichen Seite überwunden werden. Der Orchideenweg beinhaltet die Wanderung „Glaubenswege Tour 26: Zw. Lauterburg und Essingen im Remstal„.

Wanderblume Tour 2: „An den Weiherwiesen“, 25 km
Die Tour startet beim Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) und führt über die Weiherwiesen hinauf zum Volkmarsberg. Von dort gehts abwärts zum Kocherursprung bei Oberkochen. Durch das Tiefental führt der Weg hinauf nach Tauchenweiler und zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.

Wanderblume Tour 3: „Quellwiesenweg“, 22 km
Die Tour startet beim Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) und führt über Zang hinunter zum Brenztopf in Königsbronn. Durch das Große Brenzeltal führt der Weg hinauf zur Grenzstockhütte und über Irmannsweiler zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.

Wanderblume Tour 4: „Im Felsenmeer“, 17 km (01.08.19)
Los geht’s am Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) und durch das Felsenmeer und das Wental bis ins Hirschtal bei Steinheim. Die Rauhe Steige hinauf führt der Weg über die Klösterleswiese und Bibersohl zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.

Wanderblume Tour 5: „Heideblütenweg“, 24 km (30.05.19)
Das Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) ist der Ausgangspunkt für diese ca. 24 km lange Wanderung. Über den Wirtsberg und Gnannenweiler führt der Weg hinunter ins Mauertal. Über die Heidhöfe und hinauf zum Kolmanswald geht die Tour dann wieder zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.

Wanderblume Tour 6: „Drei Linden“, 23 km
Vom Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN) beginnt die Tour, die sich über 23 km erstreckt. Über das Schöpfle und Drei Linden geht der Weg am Falkenberg vorbei zum Bernhardus. Nach einem kurzen Abstecher hinunter zur Ölmühle führt die Tour wieder auf das Kitzinger Feld hinauf. Über das Bargauer Horn und den Möhnhöf kehren wir wieder zum Ausgangspunkt in Bartholomä zurück.

Wanderblume Tour 7: „Im Himmelreich“, 20 km
Start und Ziel ist das Dorfhaus Bartholomä (645 m ü. NN). Die Tour kann entweder als kurze Wanderung von rund 8 km, als mittlere Strecke von rund 16 km oder auch als große Tour von 20 km gewählt werden.

Wanderblume Tour 8: „Zum Rosenstein“, 19 km
Diese Tour führt über eine Strecke von 19 km. Vom Dorfhaus Bartholomä wandern wir über den Brunnenfeldweg in Westrichtung zum „Bärenberg“. Mit einem weißen Bären auf braunem Holz ist dort am Waldrand der Bärenberg-Rundweg ausgeschildert. Wir folgen diesem Zeichen, erreichen den kleinen Parkplatz „Adelheids Stoile“, biegen dort rechts ab und wandern etwa 500 m, bis wir rechter Hand auf einem Hochmasten kommen. Wir nehmen den Weg, der links in den Wald führt. Wer sich nicht ganz fit fühlt, läuft geradeaus weiter, folgt dem Bärenberg-Rundwanderschild und erreicht nach rund 6 km Fußmarsch wieder Bartholomä.

 

Schwäbische Ostalb: Kaltes Feld Weg bei Schwäbisch Gmünd

 

OstalbDer 15 km lange „Kaltes Feld Weg“ ist eine äußerst eindrucksvolle und landschaftlich reizvolle Rundtour, die viele Naturattraktionen und traumhafte Aussichten bereithält. Vom Parkplatz Furtlepass geht der „Weg der Besinnung“ mit seinen Kalksteinskulpturen hinauf auf den Bernhardus. Ein abwechslungsreicher Halbhöhenweg führt mit Blick auf den idyllisch eingebetteten Gmünder Teilort Degenfeld zum Zillersteig. Nachdem Degenfeld und das Lautertal durchquert wurden, geht es steil bergauf zum Galgenberg. Am Gipfelkreuz angekommen wird man mit einem atemberaubenden Blick über den gesamten Albtrauf belohnt – einer der vielen Höhepunkte dieser zum Teil anspruchsvollen Traumtour. Entspannt geht es zum Kuhbergsattel, dem der Aufstieg zum Naturschutzgebiet Kaltes Feld folgt. Hier hat man sich gewiss eine Pause verdient: Eine Einkehr ist im Knörzerhaus oder im inmitten einer Wacholderheide gelegenen Franz-Keller-Haus möglich. Die Route führt schließlich entlang des Segelflugplatzes zum Hornberg. Ein kleiner Abstecher zum
Aussichtspunkt „Lug ins Land“ ist ein absolutes Muss, bevor man zum Parkplatz am Furtlepass wieder zurückkehrt.

Glaubenswege leben nicht nur von den geschaffenen Wanderwegen und der Natur, sondern gerade von der Verbindung zum Thema Glaube und Spiritualität. Der Weg der Besinnung besteht aus elf Stationen aus arrangierten Steinformationen sowie thematisch gestalteten Bronze-Relieftafeln. Ziel des Wegs ist die Bernharduskapelle. Die Stationen des Besinnungswegs greifen Leitgedanken eines vom christlichen Ethos getragenen Lebens auf, die Menschen aller Glaubensrichtungen und Altersgruppen ansprechen. In Verbindung mit der Landschaft lädt der Weg zur Besinnung ein und möchte eine positive Grundausrichtung im Sinne christlichen Gedankenguts, im Sinne auch von Geborgenheit und Lebensbejahung, Freude an der Natur und am Miteinander sowie an schöpferischen Fähigkeiten vermitteln.

Das Kalte Feld mit seinen Ausläufern Hornberg und Galgenberg ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb. Das Kalte Feld ist mit knapp 800 m die höchste Erhebung in Ostwürttemberg. Die nächste höhere Erhebung ist der 23 km südwestlich gelegene Boßler. Nach Nordnordosten fällt das Kalte Feld zunächst um eine Stufe zum 700 m hohen Hornberg ab mit dem Aussichtspunkt Luginsland an seiner Spitze. Der Sattel des Furtlepasses verbindet den Hornberg nach Osten mit dem Bernhardus. Nach Südosten läuft der hohen Galgenberg aus, der durch das steile Lautertal in Osten und Süden vom Albtrauf abgetrennt ist und an der nur teilweise bewaldeten Westkante seines Hochplateaus über dem vom Schwarzwiesenbach eingeschnittenen Christental einige Aussichtspunkte bietet. Auf der Hochebene des Kalten Feldes steht ein Bergwacht-Haus, die Gaststätte Knörzerhaus sowie an der höchsten Stelle das ebenfalls bewirtschaftete Franz-Keller-Haus, ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins, das nach dem sogenannten Rosensteindoktor Franz Keller benannt wurde. Auf dem Plateau des Hornbergs liegt der Segelflugplatz Hornberg.

Wegstrecke:
Furtlepass - "Weg der Besinnung" - Bernhardus - Zillersteig - Degenfeld - Lautertal - Galgenberg - Kuhbergsattel - Kaltes Feld - Segelflugplatz Hornberg - Furtlepass