Wandern auf dem Hauptwanderweg 7 (HW7)

Der Schwäbische-Alb-Oberschwaben-Weg (HW7) führt als Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins vom Kloster in Lorch im Remstal, über die landschaftlich reizvolle Schwäbische Alb, bis nach Friedrichshafen am Bodensee. Die ca. 230 km lange Wanderroute kann in folgenden 13 Etappen gelaufen werden:

1. Etappe: Kloster Lorch – Göppingen (ca. 20 km)

Der Fernwanderweg beginnt am Kloster Lorch und führt dann über Oberkirneck nach Maitis. Nun folgt ein Aufstieg zur Burgruine Hohenstaufen, danach gemütliches Auslaufen durch den Gemeindewald zum Tagesziel Göppingen.

2. Etappe: Göppingen – Bad Boll (ca. 10 km)

Von Göppingen geht es über Jebenhausen und Betzgenriet nach Bad Boll.

3. Etappe: Bad Boll – Wiesensteig (ca. 14 km)

Der Wanderweg verläuft entlang des Teufelsklingenbaches nach Eckwälden und füher anschließend über die A8 zum Landgasthof Deutsches Haus in Kaltenwanghof. Es folgt der Aufstieg zum Häringer Berg. Vorbei am Bläsiberg (Waldgasthof) und dem gleichnamigen Ort, geht es weiter zum Tagesziel Wiesensteig.

4. Etappe: Wiesensteig – Laichingen (ca. 16 km)

Ab Wiesensteig führt der Weg in einem Bogen an der Fils entlang und durch das Hasental zur Schertelshöhle. Kurz darauf wird Westerheim erreicht, danach folgt das Etappenziel Laichingen.

5. Etappe: Laichingen – Hütten (ca. 21 km)

Die Etappe startet in Laichingen. Es folgt Heroldstatt, die Sontheimer Höhle und Justingen. Die letzten Kilometer führen durch das Bärental zum Etappenziel Hütten.

6. Etappe: Hütten – Mundingen (ca. 21 km)

Die Tagesetappe startet im waldreiche Tiefental, es folgt der Fohbühl. Hinter den Lutherieschen Bergen wird nacheinander Weilersteußling, Briel und die sehenswerte Höhle Käthra Kuche erreicht. Das letzte Stück führt durch das Brieltal in die Ortschaft Altsteußlingen und weiter über die Alsteußlinger Heide nach Mundingen.

7. Etappe: Mundingen – Zwiefaltendorf (ca. 16 km)

Die Wanderung beginnt im Wolfstal, welche uns am Loreleifelsen vorbei zur Laufenmühle und Bärenhöhle führt. Anschließend folgt Rechtenstein am Ufer der Donau, deren Verlauf über Emering zum Tagesziel Zwiefaltendorf führt.

8. Etappe: Zwiefaltendorf – Bad Buchau (ca. 22 km)

Zuerst wird die Donau überquert, dann folgt der Ensenheimer Wald. Der Weg führt weiter durch Möhringen, über den Haldenstein auf den Bussen und hinab nach Offingen. Das letzte Stück der Etappe verläuft durch Dentingen, Bischmannshausen und Moosburg über das Banngebiet Staudacher nach Bad Buchau.

9. Etappe: Bad Buchau – Bad Salgau (ca. 14 km)

DerWeg verläßt Bad Buchau in südwestlicher Richtung und führt durch den Kappeler Wald vorbei am Schelmberg nach Bondorf. Kurz darauf folgt das Etappenziel Bad Saulgau

10. Etappe: Bad Saulgau – Altshausen (ca. 16 km)

Das erste Teilziel ist die Ortschaft Bohm, die hinter Sießen und Heratskirch folgt. Die zweite Hälfte der Tagesetappe führt über den von Bächlein durchzogenen Brand-Wald nach Hirschegg und am Alten Weiher entlang ins Zentrum von Altshausen.

11. Etappe: Altshausen – Illmensee (ca. 21 km)

Die Tour startet in Altshausen und führt über Haggenmoos, Mauren und das Egger Ried nach Unterwaldhausen. Hinter Guggenhausen folgt ein Anstieg zur Rinkenburg, einer sehenswerten, ehemaligen mittelalterlichen Burg. Anschließend geht es hinab nach Wilhelmsdorf und weiter über Tafern und Birkhof nach Illmensee am gleichnamigen Badesee.

12. Etappe: Illmensee – Untersiggingen (ca. 19 km)

Hinter Illmensee führt die Tour in den waldreichen und schattenspendenden Boshalser Halden und am Rappenfelsen vorbei nach Ellenfurt. Hinter Ellenfurt geht es erneut in den Wald und nacheinander über Ober-Betenbrunn, Hohlenstein und Lellwangen nach Untersiggingen.

13. Etappe: Untersiggingen – Friedrichshafen (ca. 21 km)

Auf der letzten Etappe führt der Wanderweg durch zahlreiche kleine Dörfer bis zum idyllischen Ufer am Bodensee. Los geht es in Untersiggingen. Über Feldwege und Wiesen geht es durch Riedetsweiler und entlang der großen Viehweide nach Möggenweiler. Nun weiter in südlicher Richtung an Riedheim vorbei und am Waldrand entlang durch Schnetzgenhausen und Windhang nach Seemoos am Bodensee. Die letzten Kilometer führen am Bodensee-Ufer in östlicher Richtung entlang zum Hafenbahnhof in Friedrichshafen.

Hauptwanderweg 7 (HW7) Etappe 13: Untersiggingen – Friedrichshafen

 

HW7 LogoDie 13. Etappe des Hauptwanderweg 7 verläuft von der Kirche St. Maria Königin in Untersiggingen zum Bahnhof in Friedrichshafen. Die Highlights der 21 km langen Streckenwanderung sind der Gehrenbergturm und die Hafenpromenade von Friedrichshafen. Der Wanderweg verläuft auf Waldpfaden und befestigten Wegen.

Die Gemeinde Deggenhausertal liegt im Norden des Bodenseekreises, eingebettet zwischen Gehrenberg (754,3 m ü. NN), Höchsten (837,8 m ü. NHN) und Heiligenberg (ca. 815 m ü. NN), an der Grenze zu den Landkreisen Sigmaringen und Ravensburg.

Der Grundstein der Pfarrkirche Maria Königin wurde am 21. Mai 1961 gesetzt. Das vorherige Kirchengebäude, das kurze Zeit später abgerissen wurde, war zu klein geworden. Die neue Kirche ist bis heute das größte Kirchengebäude der Seelsorgeeinheit. In ihrem Inneren finden sich an den Seitenwänden viele Figuren aus der alten Kirche. Das markanteste Schmuckstück des Gotteshauses findet sich im Altarraum hinter dem Tabernakel in Form der großen Batikarbeit der Künstlerin Inge Klawiter.

Der Gehrenberg ist einer der höchsten Berge des Linzgaus und der Hausberg der Stadt Markdorf, sein höchster Punkt liegt am Stadtbühl auf ca. 752 m. Am Fuße des Südhangs – wo auch die Brunnisach entspringt – liegt die Stadt Markdorf, andere Teile des Bergs gehören zu den Gemeinden Bermatingen, Salem, Deggenhausertal und Oberteuringen. Um von dort zum nächsthöheren Berg zu gelangen, muss man vom Gipfel aus mindestens 245 Höhenmeter absteigen (Schartenhöhe).

Der Gehrenbergturm ist ein 30 m hoher, als Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführter Aussichtsturm auf 704 m. Es wird ihm eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Eiffelturm nachgesagt, da die Verstrebung zwischen den Turmfüßen oben abgerundet ist (aber nicht wie beim Eiffelturm als Rundbogen ausgeführt). Von der Aussichtsplattform des 1903 errichteten Gehrenbergturms hat man bei schönem Wetter eine Rundumsicht über Markdorf, auf den Bodensee und die Alpen, sowie bis zum Höchsten. Der Turm ist nur bis Sonnenuntergang zugänglich und wird dann automatisch geschlossen. Der Gehrenbergturm gehört zur Stadt Markdorf, obwohl er auf Gemarkungsgebiet der Gemeinde Deggenhausertal steht. Er trägt Antennen für diverse Funkdienste und beherbergt ein Amateurfunkrelais.

Friedrichshafen liegt an einer sanft geschwungenen Bucht am Nordufer des Bodensees und am Südwestrand des Schussenbeckens. Die Kernstadt befindet sich unweit westlich der Mündung der Rotach in den Bodensee. Von Oberteuringen kommend erreicht dieser Fluss westlich der Ortschaft Ailingen das Stadtgebiet und durchfließt einige kleinere Ortsteile, bevor er am Ostrand der Kernstadt in den See mündet. Die etwas größere Schussen streift die nordöstliche Ecke des Stadtgebietes, bevor auch sie – wenige Kilometer östlich von Friedrichshafen – im Bodensee endet.

Wegstrecke:
Untersiggingen(Deggenhausertal) - Maria Königin - Lobbühl - Winkelhof - Riedetsweiler - Harresheim - Harresheimer Weg - Gehrenberg - Gehrenbergturm - Markdorf - Möggenweiler - Bergheim - St. Jodokus - Hochkreuzkapelle - Marienbildstock - Hugenloh - Drei Tore - Haus am Wald - Riedern Kapelle - Schnetzenhausen - Gedenkkapelle - Fallenbrunnen - Niederholz - Seemoos - Königsweg - Strandbad - Schloss Friedrichshafen - Friedrichshafen Hafen - Bahnhof