Wandern auf dem Europäischen Fernwanderweg E1

E1 WegezeichenDer Europäische Fernwanderweg E1 ist Teil des europäischen Wanderwegnetzes und verläuft vom Nordkap durch sieben Länder derzeit bis Salerno im Süden Italiens. Seine Gesamtlänge beträgt rund 7.000 km. Angelegt und durchgehend mit einem weißen Andreaskreuz auf schwarzem Grund gekennzeichnet sind bis jetzt die Strecken in Mittelschweden, Dänemark, Deutschland (im Schwarzwald rote Raute) und Norditalien.

Auf dieser Website betrachte ich nur den baden-württembergischen Teil des E1. Vom Odenwald kommend verläuft der E1 nach der Überquerung des Neckars bei Heidelberg durch das Kraichgau nach Pforzheim. Ab Pforzheim folgt der E1 dem Westweg durch den Schwarzwald. Das Andreaskreuz wird hier durch die rote Raute des Westwegs ersetzt. Nach dem Titisee biegt der E1 zum Bodensee ab und verläuft bis dorthin auf der Strecke des Schwarzwald-Querweges Freiburg–Bodensee.

E1 Odenwald Etappen in Baden-Württemberg:
9.4 von Birkenau nach Ziegelhausen, 27 km
9.5 von Ziegelhausen nach Mühlhausen, 27 km
9.6 von Mühlhausen nach Gochsheim, 26 km
9.7 von Gochsheim nach Bretten, als Rundtour, 23 km, (15.2.21)
9.8 von Bretten nach Pforzheim, 26 km (18.12.20)
E1 Schwarzwald Etappen:
10.01 von Pforzheim nach Dobel, 24 km
10.02 von Dobel nach Forbach, 27 km
10.03 von Forbach nach Unterstmatt, 19 km
10.04 von Unterstmatt zur Alexanderschanze, 28 km
10.05 von der Alexanderschanze nach Hark, 17 km
10.06 von Hark nach Hausach, 16 km
10.07 von Hausach zur Wilhelmshöhe, 20 km
10.08 von der Wilhelmshöhe zum Thurner/Kalte Herberge, 30 km/ 22 km
10.09 vom Thurner zum Feldberg, 30 km
10.10 vom Feldberg nach Lenzkirch, 26 km
10.11 von Lenzkirch zur Schattenmühle, 18 km
10.12 von der Schattenmühle nach Blumberg, 21 km
10.13 von Blumberg nach Engen, 27 km
10.14 von Engen nach Singen, 26 km
10.15 von Singen nach Güttingen, 17 km
10.16 von Güttingen nach Konstanz, 27 km

 

Europäischer Fernwanderweg E1: Bretten – Pforzheim

 

Der Europäische Fernwanderweg E1 ist Teil des europäischen Wanderwegnetzes und verläuft vom Nordkap derzeit durchgehend bis ins Dorf Fortino im Süden Italiens. Eine Teiletappe in Baden-Württemberg verläuft von Bretten nach Pforzheim. Die Highlights der 25 km langen Streckenwanderung sind die Altstadt von Bretten, der Ausblick vom Hohberg und die Sankt Wendelin Kapelle. Der Wanderweg verläuft fast ausschließlich auf befestigten Wegen.

Bretten ist eine Stadt im westlichen Kraichgau, etwa 23 km nordöstlich von Karlsruhe. Sie ist nach Bruchsal und Ettlingen die drittgrößte Stadt des Landkreises Karlsruhe. Mit der Nachbargemeinde Gondelsheim hat Bretten eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Berühmtester Sohn der Stadt ist der Kirchenreformator und Luther-Zeitgenosse Philipp Melanchthon, weshalb sich Bretten „Melanchthonstadt“ nennt. Bretten liegt auf der Wasserscheide zwischen Walzbach und Saalbach im Südwesten bis ins Kraichbachtal im Nordosten.

Ispringen ist eine Gemeinde im Enzkreis, etwa 3 km von Pforzheim entfernt. Zur Gemeinde Ispringen gehören das Dorf Ispringen und der Ort „Katharinentalerhof, Gesindehaus“. Auf dem Hohberg steht ein 76 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG in Stahlbetonbauweise.

Seit dem 25. Juni 1939 waren Stein und Königsbach dem neuen Landkreis Pforzheim zugeordnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die beiden Orte 1945 Teil der Amerikanischen Besatzungszone und gehörten somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. 1973 erfolgte die Kreisreform in Baden-Württemberg, bei der die Gemeinden zum Enzkreis kamen. Die Gemeinde Königsbach-Stein entstand am 1. Juli 1974 im Zuge der Verwaltungsreform durch Vereinigung der beiden Gemeinden Königsbach und Stein.

Pforzheim ist eine Großstadt mit ca. 125.000 Einwohnern im Nordwesten Baden-Württembergs am Nordrand des Schwarzwalds am Zusammenfluss von Enz, Nagold und Würm. Pforzheim ist ursprünglich eine Römergründung. Der Name leitet sich von lat. Port(us) (= vielleicht Flusshafen oder Stapelplatz) ab, dem auf dem Leugenstein von Friolzheim überlieferten römischen (Teil-)Namen der römischen Siedlung im heutigen Stadtgebiet von Pforzheim. Als Hauptort einer Civitas der Provinz Germania superior war die römische Stadt Portus ein Verwaltungszentrum. Der lateinische Name war im MA auch Phorcen(sis).

Pforzheim wird auch Pforte zum Schwarzwald genannt. Hier beginnen die Schwarzwald-Wanderwege nach Basel (Westweg), Waldshut (Mittelweg) und Schaffhausen (Ostweg). Auch der Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg hat seinen Startpunkt dort, er führt über 311 km ins Allgäu. Zudem ist der Ort Endpunkt der Bertha Benz Memorial Route.

Wegstrecke:
Bretten - Tourismus Kraichgau-Stromberg - Stiftskirche - Diakonisches Werk - Seeburger AG - Arweg - Buchwald-Hütte - Schmalfurt - Wieselesberg - Vorderer Oberwald - Grenzweg - Stein - Hohberg - Stephanuskirche - Storchenturm - Entenspielplatz - Wiesenmühle - Hartigweg - Gengenbach - Eisinger Straße - Sankt Wendelin Kapelle - Saupfützenweg - Altenweg - Ispringen - Huber - ev. Kirche - Dorfplatz - Bahnhof - Ispringer Grund - Kreidehälden - Unterquerung A8 - Pforzheim - Am Waisenrain - Hauptfriedhof - Bahnhof