Wandern im Neckarland

Der Neckar ist einer der bedeutendsten Flüsse in Baden-Württemberg und zugleich namensgebend für das Neckarland, das sich als facettenreicher Naturraum präsentiert. Zum Wandern bieten sich hier nahezu grenzenlose Möglichkeiten, wie zum Beispiel auf dem Württembergischen Wein-Wanderweg und dem Neckarland-Rundweg. Hier wird die romantische Weinlandschaft Baden-Württembergs im Zuge ausgedehnter Wanderreisen erlebbar. Das Ufer des Neckars umfängt Wanderer mit seinem Charme und ist prägend für das Neckarland.

Nadel-, Laub- und Mischwälder sind im Einzugsgebiet des Neckars ebenfalls vielfach vorzufinden. Im Schatten der Bäume kann man im Neckarland somit ebenso wandern und so beispielsweise das waldreiche Keuperbergland erkunden. Die Germanische Trias ist eine der natürlichen Sehenswürdigkeiten der Region und macht das Neckarland aus.

Seit jeher siedeln Menschen im klimatischen Gunstraum des Neckars und seiner Umgebung: schon lange bevor die Römer an den Hängen Weinbau betrieben, wurden jungsteinzeitliche Jäger sesshaft und lebten von Ackerbau und Viehzucht. Der Neckar ist nicht nur Lebensader der Landschaft, sondern Teil eines Landschaftsmosaiks aus gewellten Hügelländern, flachen Auenbereichen sowie einem Wechsel zwischen offener Agrarlandschaft, steilen Rebhängen und fruchtbaren Hochflächen – eine üppige Landschaft, welche nicht nur Goethe und Hölderlin inspirierte.

In der Geographie werden alle von Alb und Schwarzwald eingerahmten Gäulandschaften zum württembergischen Neckarland gezählt:

UnterlandLogo

 

 

 

 

 

 

Im Wanderbuch „Unterland“ von Dieter Buck (Silberburg-Verlag) werden u.a. folgende Wanderungen im Unterland beschrieben:
Streckenwanderung Nr. 2: von Bietigheim nach Marbach, 20 km
Im Wanderführer „Lieblingstouren“ von Dieter Buck aus dem Silberburg-Verlag sind u.a. auch Wandertouren durch das Unterland beschrieben:
RW Lieblingstour Nr. 20: rund um die Wurmlinger Kapelle, 8 km
RW Lieblingstour Nr. 07: rund um Weinsberg, 8 km
RW Lieblingstour Nr. 11: rund um Lienzingen, 16 km
Im Wanderführer „Neckarland und Württembergischer Weinwanderweg“ aus der Reihe Natur-Heimat-Wandern vom Konrad Theiss Verlag sind folgende Wandertouren beschrieben:
Rundwanderung 19, rund um Gemmrigheim, 19 km (5.6.16)
Rundwanderung 21, rund um Großbottwar, 16 km (11.5.18)
Rundwanderung 09, von Kirchberg/Murr nach Weiler im Stein,18 km (21.4.18)
Rundwanderung 17, Ingersheim, 19 km (1.1.19)
In der Broschüre der Dt. Bahn „Auf ins Wandervergnügen: Die Kulturbahn bringt Sie hin!“ sind folgende Wandertouren beschrieben:
Streckenwanderung: von Horb nach Rottenburg, 31 km
Weitere Wanderungen im Neckarland:
RW: Esslinger Höhenweg, 27 km
RW: rund um Ludwigsburg, 15 km
RW: Drei-Täler-Tour nach Markgröningen, 16 km
RW: Enztal-Tour um Bietigheim-Bissingen, 15 km
RW: Besen-Tour nördlich von Bietigheim-Bissingen, 15 km
RW: Marathon Wanderweg der Gemeinden der Felsengartenkellerei Besigheim e.G, 42 km
RW: Weinsichten-Rundwandertour, 15 km
RW: rund um Neckarwestheim, 18 km
SW: durch das Körschtal, 22 km
RW: RemseckerWeg, 30 km (26.12.18)
SW: Bietigheimer Weg, 35 km, (06.02.19)

Wandern im Strohgäu:

Strohgäu-Karte

Das Strohgäu (Unteres Gäu) ist eine zum Neckarbecken zählende Gäulandschaft in Baden-Württemberg. Aufgrund seiner fruchtbaren Böden (Parabraunerden aus Löss) und dem milden Klima ist das Strohgäu bekannt für seine ertragreiche Landwirtschaft, insbesondere für Getreide- und Zuckerrübenanbau. Zentraler Ort war vom frühen Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert die ehemalige Reichsstadt und württembergische Amtsstadt Grüningen (heute Markgröningen). Naherholung ermöglicht der rund 40 km lange Glemsmühlen-Radwanderweg und der rund 30 km lange Keltenweg.

Im Wanderbuch „Unterland“ von Dieter Buck (Silberburg-Verlag) werden u.a. folgende Wanderungen im Strohgäu beschrieben:
Rundwanderung Nr. 02: rund um Asperg, 20 km
Folgende weitere Wandertouren sind im Strohgäu möglich:
Streckenwanderung: von Leonberg nach Schwieberdingen, 19 km

Wandern im Heckengäu:

Heckengäu-Karte

Das Heckengäu ist als Teil des Gäus eine Landschaft in den Landkreisen Böblingen, Calw, Ludwigsburg und Enzkreis. Der nördliche Teil des Heckengäu wird dem Neckarbecken zugerechnet. Das Heckengäu liegt westlich von Stuttgart und bildet ein von Norden nach Süden über 50 km langgezogenes Band, welches von Vaihingen/Enz im Norden bis Haiterbach im Süden reicht. Im Westen grenzt es an den Nordschwarzwald und im Osten an das Korn- und Strohgäu sowie an den Schönbuch. Das Heckengäu ist eine ländlich geprägte Region, die sich durch eine hügelige, stark landwirtschaftlich genutzte Landschaft auszeichnet. So finden sich im Heckengäu Wacholderheiden, Streuobstwiesen sowie Feldhecken, die sich auf den vielen Lesesteinriegeln bildeten und die ihm zu seinem Namen verhalfen. Die Gemeinde Aidlingen wird als Perle des Heckengäus bezeichnet.

Hier eine kleine Auswahl von Wanderwegen im Heckengäu:
SW: von Aidlingen nach Weil der Stadt, Tour 13, 12 km (21.04.16)
SW: von Vaihlingen nach Leonberg, 24 km (03.08.16)
SW: von Tiefenbronn nach Calw, 27 km (21.08.16)
RW: Weissach und Mönsheim, 22 km (02.02.19)
RW: Wiernsheim, Mönsheim und Iptingen, 20 km (17.02.19)
RW: Rund um Eberdingen, 20 km (03.03.19)
RW: Hohscheid-Rundweg bei Enzweihingen, 13 km (10.03.19)

 

Strohgäu: von Leonberg nach Schwieberdingen

 

LeonbergDie Tour 11 und die ergänzende Tour 12 (Raus ans Wasser mit dem VVS, Dieter Buck, Silberburg-Verlag) verläuft von der S-Bahnhaltestelle Leonberg zum Bahnhof in Schwieberdingen (Strohgäubahn). Die Wandertour auf dem Mühlenweg ist 19 km lang.

Wegstrecke:
Lahrensmühle - S-Bahn Haltestelle Leonberg - Clausenmühle - Mühlenweg - Felsensägmühle - Hauerloch - Lettenbergquelle - Scheffelmühle - Sportanlage - Höfingen - Tilghäuslesmühle - Kläranlage - Gerlinger Mühlweg - Fleischmühle - Tonmühle - Jugendheim - Zechlesmühle - Ditzingen - Glemstal - Talmühle - Glemsmühle - Ruine Nippenburg - Golfplatz Nippenburg - Bahnhof Schwieberdingen