Wandern in Oberschwaben

Heute wird die in etwa ein Dreieck bildende Landschaft

  • im Südosten von Baden-Württemberg,
  • zwischen der Donau am Südrand der Schwäbischen Alb,
  • dem Bodensee und der württembergisch-bayerischen Grenze, die weitgehend entlang der Iller verläuft,

Schwäbisches Oberland oder auch Oberschwaben genannt.

Oberschwaben ist im Norden ein flachwelliges Hügelland, südlich der Linie Pfullendorf ist die Landschaft ausgeprägt kuppig-hügelig.

Im Rother Wanderführer „Oberschwaben“ sind folgende Top-Touren in Oberschwaben beschrieben:

  • Rundwandertour 1: Burg Wildenstein und drei Aussichtsfelsen, 11 km
  • Streckenwandertour 5: Jakobsweg von Sigmaringen nach Meßkirch, 23 km
  • Rundwanderung 15: Im Pfrunger-Burgweiler Ried, 11 km
  • Rundwandertour 17: Vom Illmensee zum Höchsten, 17 km
  • Rundwandertour 21: Riedlingen und das Donautal, 18 km
  • Rundwandertour 28: Im Kanzach-Tal, 11 km
  • Rundwandertour 29: Um den Federsee, 19 km
  • Rundwandertour 34: Grabener Höhe, 9 km
  • Streckenwanderung 42: Von Ochsenhausen nach Biberach, 17 km
  • Rundwanderung 44: Laupheim, 17 km

In der Reihe Natur-Heimat-Wandern vom Schwäbischen Albverein sind im Wanderführer „Hegau und Linzgau“ folgende Streckenwanderungen beschrieben:

  • SW3: Von Sigmaringen nach Pfullendorf, 36 km
  • SW3: Von Pfullendorf nach Birnau, 32 km
  • SW12: Über die höchsten Berge des Hegau, 20 km

Im gleichnamigen Wanderführer sind folgende Rundwanderungen beschrieben:

  • RW14u15: Hohentwiel und Gottmadingen, 22 km
  • RW16u17: Panoramaweg um Emmingen, Kapellenwanderung im Wasserburgertal, 20 km
  • RW18: Rund um das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, 16 km
  • RW22u23u24: Nellenburg, Stockach, Burgtal, 30 km
  • RW26u27: Steißlingen, Ruine Homberg, Friedinger Schlössle, 20 km
  • RW37: rund um die Reichsstadt Pfullendorf, 15 km
  • RW38: von der Mutter-Gottes-Bildeiche zur Wallfahrtskirche Maria Schray, 15 km
  • RW46u47: Große und kleine Salemer Weiherwanderung, 21 km

Einige Touren in Oberschwaben sind im Wanderführer „Lieblingstouren“ von Dieter Buck beschrieben:

Rundwanderung Lieblingstour Nr. 56: In der Idylle des Wurzacher Ried, 19 km

 

 

 

22 Aug 14: Oberschwaben: Wurzacher Ried

 

Bad WurzachDie Lieblingstour Nr. 56 (Lieblingstouren, Dieter Buck, Silberburg-Verlag, In der Idylle des Wurzacher Ried) ist ein Rundweg um das Wurzacher Ried. Die Tour ist ca. 19 km lang. Die Highlights der Tour sind die Einblicke in das Wurzacher Ried und der Riedsee. Südlich vom Ried läuft der Wanderer auf schön angelegten Pfaden, in den anderen drei Himmelsrichtungen findet der Wanderer gut befestigte Wege oder Straßen vor.

Das Wurzacher Ried ist eines der bedeutendsten Hochmoorgebiete in Süddeutschland. Etwa acht Kilometer südlich des Riedes befindet sich der vor allem ornithologisch stark beachtete Rohrsee. Die Moorfläche bildet ein sich von Nordost nach Südwest erstreckendes, unregelmäßiges Viereck von ungefähr 8 × 4 km. Die Gesamtmoorfläche beträgt 1812 Hektar, davon sind etwa ein Drittel von menschlichen Eingriffen unberührtes Hochmoor (Regenmoor). Ein weiteres Drittel bilden Niedermoorbereiche, während das verbleibende Drittel Hochmoorbereiche repräsentiert, das durch den bis in die 1990er Jahre währenden Abbau von Torf (zuletzt vor allem von Badetorf für die Bad Wurzacher Kurbetriebe) wesentlich verändert und gestaltet wurde.

Heute ist das Wurzacher Ried ein vielbesuchtes Ausflugsziel bei Touristen und Einheimischen. Gern gesehen und genutzt wird das „Torfbähnle“, welches an bestimmten Wochenenden durch das Ried fährt und von einem Moderator mit Erklärungen über Geschichte und Nutzung des Rieds begleitet wird. Für Wanderungen durch das Ried sind Wege und Holzstege ausgebaut, die an informativen Stationen und Tafeln vorbeilaufen. Auch Moorwaten ist in einem dafür vorgesehenen Becken möglich.

Wegstrecke:

Bad Wurzach – Parkplatz Wurzelsepp – Stuttgarter See – Riedschmiede – Haidgau – Bulachs – Wengen – Ziegolz – Riedhöfe – Unterschwarzach – B465 – Riedsee – Bad Wurzach