Wandern in der Region Mittlere Schwäbische Alb

MittlereSchwaebischeAlbDie Region Mittlere Schwäbische Alb umfasst in Teilen die baden-württembergische Landkreise Esslingen, Göppingen, Reutlingen, Tübingen, Alb-Donau-Kreis und Zollernalbkreis. Die Mittlere Schwäbische Alb ist als Wanderregion weithin bekannt. Mit dem Albsteig (HW1) und dem Gustav-Ströhmfeld-Weg finden sich zwei Qualitätswanderwege als Streckenwandertouren. Auch der Burgenweg bietet dem Wanderer herrliche Etappen entlang des Albtraufs und quer über das Mittelgebirge hinweg. In Bad Urach sind die Grafensteige als Premiumwege ausgezeichnet und locken mit attraktiver Natur. Die folgende Grafik zeigt die Kernregion der Mittleren Schwäbischen Alb auf:

GrafikMittlereSchwAlb

Wanderungen in der Region Mittlere Schwäbische Alb:
Gustav-Ströhmfeld-Weg: von Metzingen nach Neuffen, 22 km (17.07.15)
Kaiserberge Tour 1: von Göppingen nach Schwäbisch Gmünd, 32 km (3.4.15)
Albtraufgucker: vom Parkplatz Eichen nach Aichelberg, 26 km (12.05.18)
Salmendingen: Salmendinger Kapelle und Dreifürstenstein, 21 km (27.12.18)
Neuffen: Rund um Neuffen, 18 km (09.02.2019)
Göppingen, Faurndau: Wandertour Nr. 2 (24.02.19)
Bad Urach: Deutschlands schönster Wanderweg 2016 (extended version), (26.05.19)
Bad Urach: Rund um Bad Urach und Dettingen/Erms, 25 km (12.05.19)
Vor der Alb: Zwischen Uhingen und Adelberg durch den Schurwald, 15 km (18.04.19)
Kirchheim Tour 8: Um und auf die Burg Teck, 12 km (10.06.19)
Kirchheim Tour 1: „Auerbacher Steige“, 8 km (07.06.19)
Kirchheim Tour 7: „Hahnweide“, 14 km (07.06.19)
Im Wanderführer „Lieblingstouren“ von Dieter Buck aus dem Silberburg-Verlag sind u.a. auch Wandertouren auf der Mittleren Schwäbischen Alb beschrieben:
Rundwanderung (RW) Lieblingstour Nr. 43: Vom Kloster zu herrlichen Aussichtsfelsen, 20 km
Im Wanderbuch „Vergessene Pfade Schwäbische Alb“ vom Bruckmann Verlag sind folgende Wanderungen auf der Mittleren Schwäbischen Alb beschrieben:
RW Nr. 10: von Öschingen auf den Bolberg, 9 km
RW Nr. 12; vom Gammertingen ins Fehlatal, 13 km
RW Nr. 13: drei Ruinen aud der Sonnenalb, 14 km
RW Nr. 16: zur Ruine Greifenstein, 9 km
RW Nr. 17: Urselhochberg und Mädlesfels, 11 km
RW Nr. 18: Schönberg, Reißenbachquelle, "Onderhos", 10 km
SW Nr. 19: vom Calverbühl zu den Gütersteiner Wasserfälle, 11 km
RW Nr. 20: auf den Buckleter Kapf, 10 km
RW Nr. 22: von Lenningen auf die Baßgeige, 11 km
RW Nr. 23: wilde Landschaft auf der Lenninger Alb, 12 km
RW Nr. 24: über die Lange Steige zum Römerstein, 14 km
RW Nr. 25: Wielandstein, Mittagsfels, Ruine Rauber, 12 km
RW Nr. 26: Randecker Maar und Breitenstein, 9 km
RW Nr. 27: durch das Bärental bei Hütten, 11 km
RW Nr. 29: Wimser Höhle und Zwiefalten, 15 km
RW Nr. 30: von Weilersteußlingen zur Kätheren Küche, 12 km
RW Nr. 31: Großer Fels und Tiefental, 9 km
RW Nr. 32: Höllental, Gleißenburg und Schillerstein, 16 km
RW Nr. 33: Bad Überkingen, Ruine Bühringen und Autal, 10 km
RW Nr. 34: Deggingen, Hochalb, Nordalb, 13 km
RW Nr. 35: durch das kleine Lautertal, 8 km
Im Rother Wanderführer „Schwäbische Alb – West“ sind folgende Wanderungen auf der Mittleren Schwäbischen Alb beschrieben:
RW Tour 13: Schlatt - Brunnengrat, 12 km
RW Tour 14: Mössingen - Dreifürstensteig, 12 km
RW Tour 15: Talheim - Bolberg, 13 km
RW Tour 16: Öschingen, Genkingen, Roßberg, 14 km
RW Tour 17: Unterhausen, Nebelhöhle, 11 km
RW Tour 21: Reutlingen - Achalm, 11 km
RW Tour 22: Eningen - Hohe Warte, 13 km
RW Tour 23: Engen - Hohenhewen, 11 km
RW Tour 24: Engen - Napoleonseck, 15 km
RW Tour 25: Bittelbrunn - Eigeltingen - Aachtopf, 22 km
Im Rother Wanderführer „Oberschwaben“ sind folgende Wanderungen auf der Mittleren Schwäbischen Alb beschrieben:
RW Tour 23: Obermarchtal, 16 km
RW Tour 24: Lauterach, 12 km (4.2.18)
Burgenweg: Vom Albverein wird für die 90 km lange Wanderung eine Aufteilung in 5 Etappen empfohlen
E1: Reutlingen - Eningen unter Achalm - Traifelberg, 24 km
E2: Traifelberg - Sternberg - Marbach, 15 km
E3: Marbach - Wanderheim Burg Derneck, 17 km
E4: Wanderheim Burg Derneck - Talheim - Rechtenstein, 18 km
E5: Rechtenstein - Zwiefalten, 9 km

Wanderzeichen: Schwarze Burg auf weißem Grund mit Schriftzug: BURGEN-WEG Neckar-Donau

Kirchheim an der Teck Tour 8: Um und auf die Burg Teck

 

Ein Stück Schwäbische AlbEine abwechslungsreiche Rundwanderung ist die Wandertour 8 um und auf die Burg Teck. Start der 12 km langen Wandertour ist Bissingen an der Teck. Über das Hörnle führt die Wanderung auf den Teckberg mit einem wundervollen Ausblick auf das Albvorland. Weiter geht es über die Burgruine Rauber und die Diepoldsburg auf den Breitenstein. Von dort erfolgt der Abstieg nach Bissingen. Kurz vor dem Aufstieg auf die Burg Teck lohnt sich ein Umweg auf den Hohenbol – dem Kirchheimer „Zahnbürstle“. Der Wanderweg verläuft meist auf (Wald-)Pfaden und sollte bei schönem Wetter gelaufen werden.

Die Burg Teck ist eine 773 m hoch gelegene Gipfelburg südlich der Stadt Kirchheim unter Teck. Ende des 19. Jhds wurde auf der mittelalterlichen Burgruine ein Aussichtsturm errichtet, dem im 20. Jhd eine Veranstaltungshalle und ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins folgten. Die Burg steht auf dem Teckberg am Albtrauf über dem Tal der Lauter, die in den Neckar fließt. Im Felsen unterhalb der Burg befindet sich das Sibyllenloch. 

Im Jahre 1889 wurde auf den Fundamenten des Bergfrieds ein Aussichtsturm mit angebauter Schutzhütte errichtet. 1933 wurde neben dem Teckturm eine Veranstaltungshalle gebaut. 1955 wurde der bis dahin windgefährliche 31 m hohe Aussichtsturm in seinen heutigen Zustand gebracht. Am 9. November 1999 wurde die Umgebung der Burg zum Naturschutzgebiet Teck erklärt. Im Mai 2010 ist ein Turmstumpf aus staufischer Zeit abgestürzt, der 2013 gesichert, jedoch in seiner ursprünglichen Form nicht wieder aufgebaut wurde.

Das Sibyllenloch ist eine Höhle des Teckbergs, die im Kalksteinfels unterhalb der Burg Teck. Die Höhle befindet sich unterhalb des Aussichtsturmes der Burg Teck. Unmittelbar vor dem Burgtor zweigt rechts der schmale Zustieg zum Höhleneingang ab. An der Höhle vorbei führt der Pfad weiter und bildet eine weitaus steilere Aufstiegsvariante zur Burg.

Der Hohenbol (ca. 600 m hoch) ist ein Vorberg des Teckberges (der sich nördlich des Albtraufs im Vorland der Schwäbische Alb befindet) und diesem nordwestlich vorgelagert. Bei dem Hohenbol handelt es sich um einen Berg vulkanischen Ursprungs. Durch eine markante Gruppe von Schwarzkiefern auf seinem Gipfel, die sich vom sonst geringen Bewuchs abhebt, ist der Hohenbol deutlich erkennbar und wird deshalb oft „Zahnbürstle“ genannt.

Die Ruine Diepoldsburg ist eine Doppelburg, die aus der Oberen Diepoldsburg und der Unteren Diepoldsburg, auch Burg Rauber genannt, besteht. Sie liegt bei dem Ortsteil Unterlenningen der Gemeinde Lenningen. Die Felsenburg liegt über dem Lautertal auf einem 780 m ü. NN hohen Felsgrat. Die Burg soll von den Rittern von Diepholdsburg um 1210 erbaut worden sein, ein „Ulrich de Diepoltsburc“ wird 1215 urkundlich als Besitzer erwähnt. Im 16. Jhd. ist die Burg verfallen und 1964 bis 1965 wurden die Umfassungsmauern restauriert. Den Zweitnamen Rauber bekam die Burg wegen ihrer Nutzung als Raubritterburg.  

Der Breitenstein ist ein ca. 800 m hohes Felsplateau und liegt nahe dem Dorf Ochsenwang. Der Felsvorsprung besteht aus Weißjuragestein und liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb direkt am Albtrauf. Von dem ca. 200 Meter breiten Plateau des Breitensteins aus bietet sich ein von Vegetation nicht behinderter weiter Blick auf das ca. 400 Meter tiefer gelegene, nördlich der Schwäbischen Alb gelegene Gebiet – im Nordwesten bis nach Stuttgart – weshalb er ein beliebter Ausflugsort ist und auf nahezu allen Karten der Gegend verzeichnet ist. Auf dem Plateau Breitenstein befindet sich eine Bronzetafel, in der die Lage und Entfernung der von dort sichtbaren Orte verzeichnet ist. Der Breitenstein ist sowohl als geschütztes Geotop und unter dem Namen Felspartie des Breitenstein auch als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen.

Wegstrecke:
Bissingen – Hörnle – Rosswasen Nord - Hohenbol - Burg Teck – Sibyllenloch – Gelber Fels – Sattelbogen – Ruine Rauber – Diepoldsburg – Hofgut Diepoldsburg – Parkplatz Dieploldsburg – Breitenstein – Ruine Hahnenkamm – Bissingen