29 Mrz 14: Westweg Etappe 2

 

WestwegEtappe2_Profil

WestwegZeichenDie zweite Etappe des Westweges verläuft von Dobel nach Forbach (Murgtal) und ist ca. 26 km lang. Zu den Highlights der Tour gehören die tollen Aussichten an der Schweizerkopfhütte, beim Langmartskopf, am Hochlohturm und am Latschigfelsen. Besonders zu empfehlen ist der kleine Umweg zum Wildseemoor. Das Wildseemoor ist ein fotografischer Höhepunkt.

Wildseemoor:

Am Ende der letzten Eiszeit sorgten wasserundurchlässige Buntsandsteinschichten bei hohen Niederschlägen für Versumpfungen. Durch unvollständige Zersetzung entstand im Wildseemoor eine bis zu acht Meter tiefe Torfschicht. Je höher die Torfschicht, desto geringer wird das Nährstoffangebot für die auf dieser Schicht wachsenden Pflanzen. Das Ergebnis ist eine Vegetation relativ anspruchsloser Gewächse (Sträucher, Moose, Wollgräser). Die Moorlandschaft mit Wildsee und Hornsee steht als naturnahes Hochmoor mit Moorwäldern unter Naturschutz (Naturschutzgebiet Wildseemoor; 183,2 ha), um die unbeeinflusste Entwicklung der Hochmoor-, Moorrandkiefern- und Moorrandfichtenwald-Ökosysteme mit ihren besonderen Tier- und Pflanzenarten zu sichern. Darüber hinaus ist die Region um den See als Bannwald ausgewiesen (Bannwald Wildseemoor, 291 ha). Mit dem Naturschutzgebiet Hohlohsee und umgebenden Waldschutzgebieten ist das Wildseemoor seit dem Jahr 2000 zum Natur- und Waldschutzgebiet Kaltenbronn (1750 ha) zusammengefasst.

Wegstrecke:

Dobel – Wasserturm Dobel – Karl-Beuerle-Hütte – Hahnenfalzweg – Althäuslesweg – Weithäuslehütte – Aussichtspavillon Schweizerkopfhütte – Hahnenfalzhütte – Langmartskopfhütte – Kreuzlehütte – Kaltenbronn – Hochmoor Hohlohsee – Hohlohturm – Alte Weinstraße – Prinzenhütte – Latschigfelsen – Rotes Kreuz – Ringbergstraße – Hexenbrunnen Gausbach – Forbach

Wandern auf dem Hauptwanderweg 10 (HW10)

HW10SymbolDer Stromberg-Schwäbischer-Wald-Weg ist der Hauptwanderweg 10 (HW 10) des Schwäbischen Albvereins. Mit einer Gesamtlänge von 170 Kilometer verläuft er von Pforzheim über Marbach und Backnang bis nach Lorch im Remstal und durchquert dabei den Naturpark Stromberg-Heuchelberg sowie den südlichen Schwäbischen-Fränkischen Wald.

Die waldreichen und einsamen Keuperhöhen des Stromberges, des Murrhardter und Welzheimer Waldes bieten einen starken Gegensatz zu den fruchtbaren Ebenen um den mittleren Neckar. Der Hauptwanderweg 10 (HW10) ist größten Teils auf stabil ausgebauten Wegen auch bei schlechtem Wetter gut zu laufen.

Die Wegstrecke in Kurzform:

Pforzheim – Niefern – Öschelbronn – Mühlacker – Mühlhausen an der Enz – Roßwag – Illingen – Ensingen – Aussichtsturm auf dem Eselsberg – Schützingen – Wanderheim Füllmenbacher Hof bei Sternenfels – Häfernhaslach – Weisser Steinbruch – Ruine Blankenhorn – Cleebronn – Löchgau – Besigheim – Fürstenstand – Lusthaus – Ingersheim – Bietigheim-Bissingen – Freiberg am Neckar – Schillerstadt Marbach am Neckar – Affalterbach – Kirchberg an der Murr – Backnang – Heiningen – Allmersbach im Tal – Öschelbronn – Königsbronnhof – Rudersberg – Steinenberg – Urbach – Bärenbach – Plüderhausen – Weitmars – Lorch – Kloster Lorch

Der Hauptwanderweg setzt sich aus folgenden Einzeletappen zusammen:
Pforzheim - Illingen, 35 km
Illingen - Häfernhaslach, 27 km
Häfernhaslach - Besigheim, 23 km
Besigheim - Marbach am Neckar, 22 km
Marbach am Neckar - Backnang, 20 km
Backnang - Rudersberg, 16 km
Rudersberg- Kloster Lorch, 27 km

Der Wanderweg ist mit einem roten Querbalken auf weißem Hintergrund markiert. Meist, aber nicht immer, findet sich der Text „HW 10“ in schwarzer Farbe unter- oder oberhalb des Balkens.