Heilbronner Land: Vom Schozachtal zum Deinenbach (SB2) bei Flein und Talheim

 

Heilbronner Land LogoDiese Wanderung durch die Weinberge rund um Flein und Talheim führt den Wanderer zu kleinen Naturoasen – Streuobstwiesen und kleine Weiher können am Wegesrand besucht werden. Die Rundwanderung startet und endet am Rathaus in Flein. Die Highlights der 16 km langen Rundwanderung sind die Ausblicke von den Weinbergen und der Leberbrunnensee. Der Wanderweg verläuft auf befestigten und ab und zu auf unbefestigten Wegen.

Die Schozach ist ein rechter Nebenfluss des Neckars. Auf ihren etwa 26 km Länge durchzieht sie vor allem den Südosten des Landkreises Heilbronn. Nach dem Fluss wurde der mittelalterliche Schozachgau benannt. Die Schozach entspringt auf 301 m ü. NN in der Dautenklinge am Westrand der Löwensteiner Berge, unterhalb des Untergruppenbacher Ortsteils Vorhof. Anschließend berührt sie die Orte Ober- und Unterheinriet, Abstatt, Auenstein, Ilsfeld, den gleichnamigen Ort Schozach und Talheim, bevor sie zwischen den Heilbronner Ortsteilen Horkheim und Sontheim in den Neckar mündet. Der Lauf der Schozach beschreibt insgesamt ein großes, nach Norden offenes C: Bis Auenstein fließt sie in südwestliche Richtung, bis kurz hinter Ilsfeld nach Westen, danach in Richtung Norden. Naturräumlich gesehen durchläuft die Schozach die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge sowie das Neckarbecken. Geologisch gesehen durchquert sie die Übergangszone zwischen Keuper und Muschelkalk.

Der Deinenbach ist ein über 7 km langer Bach im Land- und Stadtkreis Heilbronn, der in Heilbronner Stadtteil Sontheim von rechts und Süden kurz vor deren eigenem Zufluss zum Neckar in die Schozach mündet. Sein längerer und einzugsgebietsreicher rechter Oberlauf ist der Leberbrunnenbach.

Der Haigern ist ein 285 Meter hoher Berg zwischen Talheim und Flein im Landkreis Heilbronn. Er liegt auf Talheimer Gemarkung nordwestlich des Ortes. Auf dem Berg liegt der gleichnamige Wohnplatz Haigern.

Während des Pfälzischen Erbfolgekriegs diente der Haigern Ende Mai bis Anfang Juni 1693 dem Oberbefehlshaber der Reichstruppen, Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (Türkenlouis), als Hauptquartier bei der Zurückschlagung der Versuche westlich Heilbronns aufmarschierter französischer Truppen, auf das östliche Neckarufer überzusetzen.

Der Württembergische Landgraben, auch als Altwürttembergischer Landgraben bezeichnet, war eine im 15. Jh. errichtete Grenzbefestigung im Norden Württembergs, die bis 1803 hauptsächlich als Zolleinnahmequelle diente. Sie war ursprünglich als Verteidigungsanlage geplant, ihre strategische Bedeutung war jedoch nur gering.

Wegstrecke:
Flein - Rathaus - Talheim - Obere Burg - Rathaus - Landgasthof Haigern - Weingut Kurz-Wagner - Talheim - Rathausplatz - Schozach - Tauchsteinsee - Altwürttembergischer Landgraben - Kleingartenanlage "Abendfrieden" - Sonnenberg - Hohrainhof - Talheimer Hof - Flein - Landgasthof sKrügle - Holzäcker - Eselsberg - Leberbrunnensee - Altenbergweg - Fleiner Schauweinweg - Hotel-Restaurant "Wo der Hahn kräht" - Hagelsberg - Flein - Rathaus

30 Dez. 13: Hauptwanderweg 10 (HW10) Etappe 2

 

HW10SymbolDie zweite Etappe des Hauptwanderweg 10 (HW10) verläuft von Illingen nach Häfnerhaslach (Parkplatz zw. Häfnerhaslach und Zaberfeld) und ist ca. 27 km lang. Zu den Highlights der Tour gehören die Wege durch die Weinberge und der Aussichtsturm Eselsberg bei Ensingen.

Die zweite Etappe beginnt am Bahnhof in Illingen und geht unter der Schnellbahntrasse hindurch nach Enzingen. Das erste Ziel nach einem Aufstieg ist der Eselsberg mit einem schönen Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins. Ist der Aussichtsturm abgeschlossen, fehlt leider auch die Aussicht. Ansonsten ist Enzingen und Vaihingen/Enz schön zu erkennen. Bei schönem Wetter reicht der Blick bis nach Stuttgart und Pforzheim.

Ab dem Turm führt der Weg fast eben am Bergkamm entlang. Der Wanderer passiert die Ruine Alte Burg, mehrere Schnellbahntrassen und den Wald zu den Weinbergen Metterberg beim Burrainhof.

Der Wanderweg führt nun weiter durch die Weinberge bergauf, dann an Oberleitungen vorbei und wieder hinab zum Wanderheim Füllmenbacher Hof.

Ca. zwei Kilometer nach dem Füllmenbacher Hof entspringt die Metter (Metterquelle). Der Bach durchfließt die Stromberglandschaft und mündet in Bietigheim-Bissingen in die Enz.

Schließlich führt der Wanderweg am Wasserbehälter der Bodensee Wasserversorgung vorbei. Von dort geht der breite Waldwanderweg eben zum Etappenende, dem Wanderparkplatz etwas außerhalb von Häfnerhaslach.

Wegstrecke:

Illingen – Waldfriedhof – Überquerung Bahnstrecke – Ensingen – Schanzweg – Natur-Lehrgarten – Eselsberg – Aussichtsturm Eselsberg – Grafenreisach Weg – Schreckstein – Römerweg – Alter Saatschulweg – Schützingen – Streitwaldstraße – Zargenweg – Sandsteinweg – Allmandenstraße – Bodensee Wasserversorgung – Westlicher Rennweg – Rittersprung – Häfnerhaslach